Da ja nun eindeutig fest steht, das Sydney tragend ist, gibt es natürlich auch wieder wöchentliche Berichte wie es ihr und ihrem Babybauch geht.
Das Sydney tragend ist, wurde uns schon in der letzten Woche klar, der Ultraschall war nur noch mal eine bildliche Bestätigung. Sydney hat anscheinend sämtliche Zuchtbücher gelesen und zeigt alle Symptome, die darin für eine trächtige Hündin beschrieben werden. Am auffälligsten ist ihr Verhalten morgens beim Füttern. Sydney ist normalerweise ein Schnellfresser – nach dem Motto erst mal fressen und dann schauen ob es überhaupt genießbar war. Nun das gilt immer noch mit einer Ausnahme – Hundefutter!
Wie können wir es aber auch wagen ihr ganz normales Hundefutter vor zusetzen ohne irgendwas einfach so in den Napf und vor die Nase. Ihr Blick spricht Bande, sie ist entsetzt und extremst in ihrer Ehre gekränkt. Zudem scheint ihr morgens etwas übel zu sein. Also wird das Futter morgens komplett verweigert – auch nicht aus der Hand nimmt sie was.
Das hat natürlich zur Folge, das sie den ganze Tag Hunger schiebt und bettelt was das Zeug hält – das fängt schon beim Frühstück an und zieht sich durch den ganzen Tag. Die Abendmahlzeit wird dann gefressen – langsam und mit deutlichem Widerwillen aber der Hunger treibt es rein.
Sydney hält sich auch aus allem heraus, will ihre Ruhe und am liebsten den ganzen Tag schlafen und gekrault werden. Sie weicht mir nicht von der Seite und auch auf den Spaziergängen ist ihr Radius deutlich kleiner geworden. Sie spielt nicht mehr wirklich mit den anderen und man könnte sagen, sie passt auf ihren Bauch auf.
Einzig der Anblick eines Dummies versetzt sie nach wie vor in Hochstimmung


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