… um die Weihnachtszeit wird uns ein Notfalltier ins Haus geschickt. Im letzten Jahr war es die Katze Ally, die hier zwar unverletzt aber furchbar frierend vor unserer Tür stand. In diesem Jahr ist es wieder ein Katze. Wir haben sie erst einmal Emily getauft. Natürlich ist jetzt ausgerechnet unser Haustierarzt über die Feiertage in den Urlaub gefahren – von den Tierärzten hier im Umkreis war KEINER bereit eine Katze zu behandeln, auch nicht, nachdem wir volle Kostenübernahme zugesichert haben und natürlich mit der kleinen Maus (geschätzte 12 Wochen alt vielleicht jünger) an jeden Ort gefahren währen. Nein nix zu machen, es ist schließlich Sonntag und wir sind dort keine Patienten.
Warum werden diese Menschen Tierärzte? Wir wissen genau, warum wir einen Haustierarzt haben, der weiter weg seine Praxis hat – auf ihn können wir und vor allem die Tiere sich verlassen er würde nie die Behandlung eines Tieres verweigern.
Während ich hier die Hunde hüte ist mein Mann mit der kleinen Emily (dick eingepackt und mit einem warmen Kissen unterm Körper – SnuggleSafe sei dank) in die recht weit entfernte Tierklinik in Königslutter gefahren, wo sofort zugesichert wurde, die Katze zu behandeln. Wir hoffen sehr, das die Maus es schafft und sie wieder mit nach Hause darf, den eins steht fest, wenn das Weihnachtswunder passiert und Emily überlebt, dann bleibt sie natürlich bei uns! Es kann höchstens sein, das bei genauerer Betrachtung ein Emilio draus wird.
Wo Emily her kommt? – Mit an 100% grenzender Wahrscheinlichkeit ausgesetzt, wir wohnen für eine so junge Katze viel zu sehr Abseits, als das sie sich aus versehen hier her verirren sollte. Sie muss schon länger draußen herum irren, sie ist fast erfroren und vermutlich angefahren.


Nachtrag: Eben kam der ersehnte Anruf aus der Tierklinik. Leider war die kleine Emily so schwer verletzt, das sie nur noch erlöst werden konnte. In diesem Jahr gibt es kein Weihnachtswunder, weder für einige Hunde des Herrn M. (siehe Beitrag darunter) noch für klein Emily.
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